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Bring Yoga in deinen Alltag!
Fast alle Hollywood-Stars sind absolute Yogafans! Klar, denn Yoga macht Körper
und Geist fit und ist super für zwischendurch. Probier’s auch!
Am wichtigsten ist bei allen Yoga-Übungen die richtige Atemtechnik: atme
tief durch die Nase ein- und aus. Die meisten Übungen konzentrieren sich
zwar auf bestimmte Körperteile, aber richtig ausgeführt beeinflussen
sie deinen ganzen Körper: er wird gestärkt, gedehnt und gut durchblutet.
Toll am Yoga ist auch, dass du es überall und jederzeit machen kannst
und keine Geräte dazu brauchst.
Ganz wichtig ist aber, dass du dir genügend Zeit nimmst, die Übungen
langsam und bewusst auszuführen und dass du unbedingt aufhörst, wenn
dir etwas weh tut.
Morgens beim Zähneputzen:
Übung: Stell dich aufrecht vor das Waschbecken und stütze
deine linke Hand an der Hüfte ab. Nun lehne die Fußsohle deines
rechtes Beines an die Innenseite von deinem linken Knie. Richte deinen Oberkörper
auf, halte das linke Bein möglichst gestreckt und dein Becken gerade.
Um das Gleichgewicht zu halten, blickst du am besten – einen Punkt fixierend – nach
vorne. Mit der rechten Hand kannst Du die Zähne putzen. Nicht vergessen:
tief und ruhig und- ausatmen. Nach etwa einer Minute kannst du das Bein wechseln.
Gut für: du wirst konzentrierter und ausgeglichener,
deine Beinmuskulatur wird gestärkt und dein Gleichgewichtsinn trainiert.
Beim Schuhe binden:
Übung: Steh mit geradem Rücken und mit leicht gegrätschten
Beinen. Atme ein, strecke die Arme nach oben und beug leicht deine Knie.
Atme aus und beug deinen Oberkörper mit gestreckten Armen und geradem
Rücken nach vorne. Entspanne deinen Nacken. Versuch jetzt, deine Beine
langsam durchzudrücken und senke deine Arme langsam nach unten. Atme tief
ein- und aus und binde deinen ersten Schuh. Beim nächsten Einatmen rolle
langsam, mit gebeugten Knien, Wirbel für Wirbel nach oben. Wiederhole
die Übung für den zweiten Schuh.
Gut für: deine Beinmuskulatur wird gedehnt, dein Rücken
gestärkt und du wirst insgesamt ausgeglichener.
Zwischendurch untertags:
Übung: Geh einen Schritt ins Zimmer, greife mit beiden
Händen nach hinten und halte dich rechts und links am Türrahmen fest.
Atme tief ein. Beuge beim Ausatmen deinen Körper so weit nach vorne, dass
die Arme gestreckt sin. Atme tief durch die Nase aus- und ein und lass dabei
deine Hände am Türrahmen nach oben wandern.
Gut für: die Schulterblattmuskeln werden gestärkt
und die Brustmuskulatur gedehnt. Hilft auch gegen Angstgefühle.
Abends beim Lesen:
Übung: Setz dich auf den Boden und grätsche deine
ausgestreckten Beine so weit wie möglich. Stütz jetzt deine Hände
hinter dem Rücken nah am Po auf dem Boden ab. Die Fingerspitzen zeigen
dabei nach hinten. Richte deinen Rücken gerade auf und atme tief und ruhig
aus- und ein. Wenn du mehr Dehnung willst, kannst du dich mit geradem Rücken
nach vorne beugen und ganz in Ruhe lesen.
Gut für: die Hüften und Leisten werden geformt,
das Becken besser durchblutet und der untere Rücken gedehnt.
Vor dem Einschlafen:
Übung: Lege dich auf dem Rücken auf dein Bett.
Rutsch nun mit dem Po nach vorne, so dass er möglichst nah an der Wand
ist und die nach oben gestreckten Beine die Wand berühren. Strecke die
Arme über deinem Kopf aus und atme tief ein- und aus. Zähle bei jedem
Atemzug ruhig bis sechs.
Gut für: Die Durchblutung des Oberkörpers und des
Bauchbereichs wird gefördert, das Nervensystem entspannt. Du wirst ruhiger
und kannst besser einschlafen.
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